5 Monate USA in Bildform

September 21st, 2009

Mein Aufenthalt in den USA ist leider schon zu Ende, ich bin seit fast 2 Wochen wieder im Land. Und für alle, die keinen Zugriff auf meine Bilder in Facebook haben, habe ich hier eine kleine Auswahl an Bildern zusammengestellt.

95 Prozent aller Blogs sind Online-Leichen

June 13th, 2009

Viele anfänglich engagierte und hoch motivierte Nutzer verlieren schnell die Lust am Schreiben oder haben keine Zeit mehr…

http://derstandard.at/1244460543409/Blase-95-Prozent-aller-Blogs-sind-Online-Leichen

Kann kaum glauben, dass es sowas wirklich gibt… ;)

Hallo Welt

April 28th, 2009

Ein fröhliches Hallo aus dem sonnigen und sehr heißen New Jersey. Nachdem bereits einige Zeit seit dem letzten Blogeintrag vergangen ist, möchte ich mich hiermit mal wieder melden und die letzten eineinhalb Wochen revue passiern lassen. Eins gleich vorweg: Ich habe noch keine Schweinegrippe Symptome an mir feststellen können, ganz im Gegenteil habe ich die leichte Erkältung der ersten beiden Wochen erfolgreich hinter mir und fühle mich pumperlgsund :) . Auch ans Essen hab ich mich schon gewohnt und mein Normalgewicht pendelt sich langsam wieder ein (trotzdem würd ich grad alles für ein Schnitzel von Mom geben :) ).

Freitag, 18. April

Am Freitag wollten wir uns angesicht der anstehenden Hawaii-Party am Samstag schonen und sind ins Kino gegangen, wo wir Crank 2 High Voltage gesehen haben. Das Fazit zu dem Film ist etwas schwer zu ziehen. Er geht in Sachen Gewalt, Sex und nackte Haut noch viel weiter als der erste Teil wirkt aber teilweise etwas trashig. Gegen Ende des Films wird es immer absurder und geht teilweise ins Fantastische. Man darf an den Film einfach keine großen Erwartungen haben und muss die Absurdidät witzig finden, dann is der Film gut. Einfach Crank eben :) .

Samstag, 19. April

Am Samstag haben wir uns Mittags in der Spring Street in Princeton getroffen um die dortige Party-Bude für die am Abend stattfindende LUAU Hawaii Party fit zu machen. Nach etwa einer Stunde Couches schleppen und dem fettigsten Sandwich das ich je verputzt habe (Danke Hoagie Heaven :) ) sind wir zu Party City gefahren und haben uns noch mit Hawaii Zeugs eingedeckt.

Ich wollte eigentlich früh zur Party kommen, habs aber dann erst um halb 10 geschafft und dachte erst die Bude wär bestimmt schon voll… denkste! Wir waren fast die Ersten. Toll, dachte ich mir. Hoffe es kommen noch ein paar Leute.

2 Stunden später war die Bude dermaßen voll, dass die Luftfeuchtigkeit auf 100% und die Temperatur auf 37°C stieg :) . Wir haben viel Booze vernichtet und geil abgefeiert. Die Polizei war 3x da und einer der Kollegen die dort wohnen muss vor Gericht erscheinen (wegen Lärmbelästigung). Trotz dieses Vorfalls und einiger kleinerer Beschädigungen am Haus eine gelungene Party. Bin ca. um 3 heim.

Sonntag, 20. April

Am Sonntag hab ich erstmal ausgeschlafen und nach längerem geskype bin ich Essen gefahren (wiedermal Applebee’s :) ). Am Abend sind wir wieder ins Kino und haben Observe and Report gesehen. War eine ganz gute Komödie, haut einen aber auch nicht vom Hocker.

Dienstag, 21. April

Am Dienstag mussten alle frischen Interns nach New York zum CDS Internationl Getting Together. Das war im Wesentlichen nur eine Infoveranstaltung die uns über gewisse Dinge informiert hat (Ausreisebestimmungen, Leben in den USA, usw…). Wir waren ca. 20 Interns von Siemens Princeton und einer von Google NY. Danach sind wir in eine nahegelegene Bar auf ein Bier gegangen. Leider sind wir nicht lange in NY geblieben weil auch das Wetter nicht gerade toll war.

empire-state-building

Mittwoch, 22. April

Am Mittwoch Abend sind wir in die hiesige Karaoke Bar Ivy Inn gegangen. War ganz o.k. aber irgendwie kam nicht so richtig Stimmung auf. Ich bin ca. um halb 2 mit Christian heimgefahren. Er hat vorm Ivy Inn umgedreht und ist Richtung Plainsboro gefahren, als es hinter uns plötzlich blau-rot zu blitzen begann – die Cops! Wir sind stehengeblieben und da stand auch schon ein Cop vor der Fahrertür und wollte Führerschein und Zulassung sehen. Ich hatte zwei drei Biere getrunken und Christian als Fahrer natürlich nichts. Doch der Cop, der uns ursprünglich wegen des unerlaubten U-Turns aufgehalten hatte, war skeptisch und fing an dem armen Christan Rätselaufgaben zu stellen. “Please spell the alphabet from J to T”, “Please count backwards from 63 to 47″. Christian hat die Aufgaben gut gemeistert, war aber natürlich ein bisschen nervös und hat irgendwo bei 50 zu zählen aufgehört und gefragt obs das schon genug sei. “That was part of the test. Please get out of the car.”  Auf der Strasse musste er dann auf der Linie gehen, auf einem Bein stehen und all sowas. Ich wollte mal zwischendurch aussteigen und dem Spektaktel aus der Nähe zusehen, doch die Polizistin aus dem mittlerweile angerückten zweiten Polizeiauto hat mich schnell wieder zurück ins Auto geschickt.

Nachdem Christian auch die Gleichgewichtsaufgaben bewältigt hatte, waren die Cops endlich von seiner Unschuld überzeugt und wir kamen mit einer Verwarnung (wegen des U-Turns) davon. Nachdem wir losgefahren waren, haben wir uns sehr über die umständliche Prozedur amüsiert, in Österreich wäre das Ganze mit einmal “blasen” erledigt gewesen!

Donnerstag, 23. April

Am Donnerstag stand das nächste Sportereignis auf dem Plan. Wir fuhren nach Newark zum NHL-Playoff Spiel New Jersey Devils vs. Carolina Hurricanes. Es war ein sehr gutes Spiel und im Vergleich zum NBA Spiel war die Stimmung viel besser! Gröhlende Fans in voller Fan-Montur schon beim Eingang. Während des Spiels wurde viel mehr gejubelt und gebuht als bei Basketball. Mag vielleicht daran liegen, dass es diesmal ein Playoff Spiel war, aber ich fand auch Eishockey interessanter als Basketball zum zusehen.

Stadion Panorama

Stadion Panorama

Freitag, 24. April

Am Freitag war ich mit im Thomas Caddyshack in Plainsboro. Das ist eine kleine Sportsbar, wo wir ein bisschen Billard mit den Einheimischen gespielt haben.

Samstag, 25. April

Fürs Wochenende wurden Traumtemperaturen von über 30°C prognostiziert, also haben wir beschlossen am Samstag nach an den Strand Belmar zu fahren. Bei brütenden Temperaturen sind wir Mittags in Princeton weggefahren und haben uns schon auf eine Abkühlung im Atlantik gefreut. Als wir dann am Strand waren haben wir uns aber leider bei gefühlten 10° ziemlich den Arsch abgefroren. Denn leider ging ein recht strenges Lüftchen, was in Kombination mit dem noch sehr kalten Nord-Atlantik nicht so toll war.

Ansonsten war der Strand jedoch wirklich sehr sauber und schön. Ich freu mich schon auf den ersten heißen UND windstillen Tag :) .

So gegen 4 Uhr gings auf die in der Nähe vom Strand stattfindenen Party. Es gab Jägermeister Shots und gratis BBQ, was braucht man mehr :) .

So gegen 10 sind wir wieder Richtung Princeton aufgebrochen wo an dem Tag irgend ein brasilianisches Festival stattfand. Wir wollten eigentlich auf die After-Party dieses Festivals gehen, jedoch stellte sich nach einiger Recherche heraus das diese After-Party in Trenton war (weit weg!). Nach ein paar Bier und einer weiteren Verwarnung wegen Lärmbelästigung in der Spring Street brachen wir auf um zu sehen ob sich auf diesem Brasilian-Festival noch was tut. Auf dem Weg dahin sind wir an den Verbindungshäusern (Eating Clubs) der Princeton Universität vorbeigekommen, wo überall Parties im Gange waren. Wir haben uns das Ganze mal von innen angesehen (war ein Spass ;) ). Am Brasilian-Festival war schon alles zuende also haben wir noch unsere eigene After Party in der Spring Street gemacht. Bin ca. um 3 heim.

Sonntag, 26. April

Am Sonntag wars noch heißer als am Samstag und wir haben uns in der Washington Road getroffen und sind den ganzen Tag in der Sonne gelegen. Am Abend gabs BBQ. War ein sehr schöner Tag, geprägt von  Wasserpistolenschlachten :) .

Das wars wiedermal von mir.
Schöne Grüße ins Mühlviertel, nach Linz, Hagenberg, Wien, Deutschland, Finnland, Schweiz, Japan, Vancouver, Seattle, Kentucky und wo ihr alle seid :) .

NBA im Madison Square Garden

April 17th, 2009

Am Mittwoch bin ich erstmal am Vormittag zum Flughafen Newark gefahren um dort einen neuen Praktikanten abzuholen. Ich hab ihn gleich direkt zur Autovermietung gebracht und dann sind wir Essen zu Applebee’s (yummy).

Nachmittag hab ich dann noch ein bisschen gearbeitet und um 5 hab ich mich mit ein paar Kollegen getroffen um die Fahrt nach New York zu koordinieren, denn wir hatten Karten für das NBA Spiel New Jersey Nets gegen New York Knicks. Es war das letzte Spiel für beide Mannschaften, da es beide nicht in die Playoffs geschafft haben. Trotzdem haben die Karten schlappe 60$ (für die hintersten Plätze) gekostet, aber es wars allemal wert.

Wir sind also wiedermal am NJ Turnpike Richtung New York gefahren (für mich das zweite mal an dem Tag).

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(Anm. 1: Ja, hier gibts auch IKEA :) )
(Anm. 2: Wie der Laster in der Mitte zusammenbrechen konnte, wissen wir auch nicht)

Vor dem Spiel sind wir noch zum Burgerking, wo ich einen außergewöhnlich köstlichen Steak Burger hatte. Hab mich richtig gefreut, da ich ja vom McDonalds hier in den U.S.A. mehr als enttäuscht bin.

Dann gings ab ins Stadion:

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Obwohl ich überhaupt keine Ahnung von Baketball oder der NBA habe, fand ich das Spiel ganz interessant (vielleicht auch deswegen, weil es das erste Basketball Spiel überhaupt war, das ich Live gesehen hatte :) ). Am Besten haben mir aber die Show-Einlagen in den Pausen (mit den hübschen Tänzerinnen) gefallen :) .

Irgendwann während des Spiels ist eine Frau über die Treppe neben uns runtergestolpert und beinahe mit dem Gesicht auf dem Eisengeländer aufgeschlagen. Sie hat sich aber gerade noch retten können (hat am Anfang ziemlich wild ausgschaut). Dann hat sie geheult (aber wahrscheinlich eher, weil Sie ihr Bier über die unteren Tribünen verschüttet hat. Die Halbe hat übrigens 9,25$ gekostet, da hätt ich auch geheult!).

Viel dramatischere Szenen haben sich dann in der Halbzeitpause abgespielt. Neben den Geburtstagswünschen auf den Monitoren war auch ein Heiratsantrag dabei. Süß, dachte ich mir. Dann haben sie die Turteltäubchen auf der Videowall gezeigt. Man hat zwar keinen Ton gehört, aber sie haben sich wohl ziemlich angeschrien. Nach intensiven Bemühungen die junge Frau doch noch zu überreden, ist sie wutentbrannt aus dem Stadion gestürmt. Naja, ham eh nur 15.000 Menschen zugeschaut :) .

Hier ein paar Bilder von dem Abend:

Achja, die Knicks haben 102 zu 73 gewonnen.

Erste Arbeitswoche & Wochenende

April 16th, 2009

Hallo. Jaja, nachdem mich der anfängliche Blog-Eifer schnell wieder verlassen hatte hab ich den Blog ein bisschen vernachlässigt, aber hiermit melde ich mich wieder zurück. Das Wichtigste zuerst: ich lebe noch! So, nun werd ich mal versuchen die letzten eineinhalb Wochen ein bisschen zu reflektieren.

Über die erste Woche in der Arbeit möchte ich hier im Blog nicht allzuviel schreiben. Nur soviel sei gesagt: es kann wohl nur besser werden (hoffentlich).

Die Abende in der letzten Woche habe ich eher unspektakulär mit Wohnung suchen, Essen fahrengehen und fernsehen verbracht. Am Freitag ist eine Party im bereits legendären Partyhaus in der Washington Road gestiegen. Ich hab mich natürlich gleich am Bier-Keg (60 Liter) beteiligt um mal das amerikanische Bier für den Konsum in größeren Mengen zu testen. Angefangen ham wir mit Bier-Pong, das wir dank österreichischer Teamarbeit gleich mal souverän dominieren konnten :) . Hab an dem Abend viele Leute kennengelernt, darunter auch einige Österreicherinnen, die hier studieren bzw. Au-Pair machen. War ein gutes Gefühl mal wieder ungehemmt mühlviertlerisch reden zu können. Fotos gibts zu Hauf auf Facebook.

Heim sind wir so um halb 5 und am nächsten Tag hab ich dann erstmal lang geschlafen und bin dann ein bisschen ins Einkaufszentrum gefahren. Dort hab ich einen Mann gesehen der mit seiner etwa 4-jährigen Tochter unterwegs war und – ob ihrs glaubt oder nicht – sie an der Leine rumgeführt hat. Das arme Kind hatte die Leine am Handgelenk befestigt und ihr Vater hatte so eine ausrollbare Leine wie es sie auch für Hunde gibt. Ich dachte ich seh nicht recht. Ich hab mich aber leider nicht getraut ein Foto zu machen, aber es hat ca. so ausgesehen:

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…unglaublich.

Naja, nachher war ich bei Applebee’s und hab mich glatt in den Laden verliebt. Is zwar ein bisschen teurer dort, aber unglaublich gut!

Am Samstag Abend sind ich und Christian dann noch nach Trenton zu einer Party gefahren. War auch ganz nett dort, haben einige bekannte Gesichter von Freitag wieder getroffen. Sind um 3 wieder heim.

Am Sonntag hab ich dann meine neue Wohnung klar gemacht. Wohne jetzt in Plainsboro und ca. 7 Minuten von der Siemens entfernt. In dem Haus wohnen noch zwei weitere Typen (ein Ukrainer und ein Bayer), ich versteh mich ganz gut mit beiden. Die Wohnung ist ganz OK, wenn auch gerade luxoriös. Hier ein paar Bilder:

Nach einer Vodka-Verkostung am Montag, hat mich dann mein urkainischer Mitbewohner (er lebt schon seit 20 Jahren in den U.S.A.) in eine nahegelegene Sportsbar mitgenommen, wo wir ein bisschen Billard gespielt haben. Ist ganz nett dort und vor allem ist es zu Fuß erreichbar.

Wochenende – Party & NYC!

April 6th, 2009

Hab ein geiles Wochenende und meinen ersten Arbeitstag hinter mir, aber erstmal ganz von Vorne.

Am Freitag habe ich tagsüber nicht viel gemacht (Wetter war beschissen) – war nur ein bisserl Einkaufen (Schuhe + Handy) – war ich am Abend mit Thomas in Princeton in einem Pub (Ivy Inn). War ganz nett, wir sind aber nicht lange geblieben und haben uns dann noch die Universität bei Nacht angesehen.

Am Samstag hab ich dann Thomas,  Joeri und Othon im Hotel getroffen, und wir sind zum Essen nach Princeton zum Mexikaner gefahren, wo ich Enchiladas hatte. Danach sind wir (wiedermal) über den Uni-Campus gewandert, weil Joeri und Othon noch nicht dort waren. Hier (nochmal) ein paar schöne Fotos von der Uni.

Am Abend sind wir erstmal zu ein paar Kollegen in eines der berüchtigten “Partyhäuser” in Princeton gefahren. Dort haben wir allerdings nur vorgeglüht und sind dann weiter nach New Brunswick (ca. 20 KM entfernt) gefahren. Dort haben wir ein paar Bars und einen Club unsicher gemacht. Für den Club haben wir um halb 2 noch 10$ Eintritt bezahlt und um 2 haben sie dann zugesperrt – tja, was will man machen, man kann doch unmöglich schon um halb 2 heimfahren :) !

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Am Sonntag hab ich ein bisschen länger geschlafen und mich um 10:00 mit Joeri und Thomas zum Frühstück getroffen. Dann schmiedeten wir unsere Pläne für den Tag, denn es ging nach New York City :) . Um dorthinzukommen sind wir erstmal mit dem Auto nach Jersey City gefahren. Mein erstes Mal auf einer 12-spurigen Straße :) .

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Jersey City:

Von Jersey City aus sind wir dann mit dem Path-Train nach NY gefahren. Die ersten Eindrücke der Stadt sind einfach unglaublich. Man fühlt sich in den Straßenschluchten, wie eine kleine unbedeutende Ameise. Wir sind an dem Tag viel herumgewandert und haben viele Dinge gesehen, aber ich denke ich lasse an dieser Stelle einfach die Bilder sprechen:

Folgende Bilder habe ich am Rockefeller “On Top of the Rock” gemacht (zum Vergrößern anklicken!):

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Am Abend sind wir dann noch in ein Pub (im Borrow Soho) gegangen und etwa um 22:15 sind wir wieder im Auto Richtung Princeton gesessen. Alles in allem ein richtig guter Tag – vor allem weil auch das Wetter so gut mitgespielt hat. Aber da NY nicht gerade klein ist, gibt es noch viel zu sehen und es war bestimmt nicht der letzte Besuch dort.

Zweiter Tag in Princeton

April 3rd, 2009

Nachdem ich vorgestern mit meiner Karre noch ein bisschen die Gegend unsicher gemacht habe, hab ich mich am Abend mit Stephan (MTD-Student) und zwei weiteren Interns getroffen. Wir sind erst Essen gegangen und dann ins Kino. Es war ein IMAX Kino und wir haben Monsters vs. Alien gesehen. Vor dem Film hab ich mir natürlich Coke und Popcorn bestellt, beides Large versteht sich. Aber ich hab die Portionen ein bisserl unterschätzt ;) .

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Der Film selbst war stellenweise ganz gut, insgesamt aber kein Top-Film. Was aber definitiv sehr geil ist, ist IMAX. War für mich das erste mal und ich muss sagen es ist den Aufpreis wirklich wert, man fühlt sich wirklich irgendwie mitten drin. Hab mich sogar mal ziemlich erschrocken als mir eine rießige Ping-Pong Kugel fast ins Gesicht geflogen ist :) . Leider war nur der halbe Film in 3D. In der zweitern Hälfte war nämlich einer der beiden Bildkanäle rosa. Am Besten hat man dann gesehen wenn man ein Auge geschlossen hat, was nicht wirklich prickelnd war. Wir haben dafür aber natürlich eine Freikarte für einen weiteren Film bekommen.

Gestern früh bin ich im Hotel frühstücken gegangen und hab mich ordentlich mit Eiern, knusprigem Speck, Potato Wedges und Beagles den Bauch vollgeschlagen. Yummee :) .

Danach hab ich mich auf den Weg zu Best-Buy gemacht (sowas wie der Mediamarkt in Österreich) und hab mir ein Navigationssystem gekauft. Damit muss man einfach viel weniger Angst haben sich mal grob zu verfahren. Danach hab ich mir ne SIM-Karte bei AT&T geholt, sie funktioniert aber leider in meinem Handy noch nicht, weil ich es noch entsperren muss. Später hat mir dann Thomas erklärt, dass es bei Best Buy eine viel billigere Karte gäbe, vielleicht werd ich die AT&T Karte wieder zurückgeben.

Nach einem kurzen Besuch beim Wal-Mart, bin ich dann nach Princeton gefahren und hab mir ein bisschen den Campus der Uni angesehen. Es war wirklich beeindruckend, und sehr groß! Es gibt Dutzende dieser antik wirkenden Bauwerke. Auch die Stadt ist wirklich wunderschön. Hier ein paar Bilder:

Auf der Heimfahrt hab ich noch ein paar Bilder von der Gegend geschossen. Die Strommasten auf diesem Bild sehen hier überall so aus. Teilweise stehen die Masten sogar schief und die Kabel sind überall geflickt.

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Sieht wirklich überall ziemlich typisch amerikanisch aus (wie mans aus den Filmen kennt). Hier zb. so eine Siedlungsstrasse.

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Am Abend hab ich mich dann mit Thomas getroffen. Er ist auch Intern bei Siemens und kommt aus Deutschland. Er ist auch erst seit letzten Freitag da und hat Montag angefangen. Wir sind erst ins Einkaufszentrum gefahren und haben dort etwas gefuttert. Dann sind wir an die Hotelbar und haben ein paar Bier gelutscht, wobei wir einen interessanten Typen (weil steinreich) kennengelernt haben. Er hat uns erzählt, seine beiden Söhne sind in Princeton zur Uni gegangen und deren Ausbildung hat ihn insgesamt 600.000$ gekostet. Wow, da soll sich nochmal wer über die Studiengebühren in Österreich aufregen ;) .

Heute morgen hab ich nochmal ausgiebig gefrühstückt und dabei zwei weitere Interns (Brasilien und Holland) kennengelernt. Jetzt sitz ich grad im Zimmer und überleg mir was ich heute machen könnte, draussen hats nämlich ein sch*** Wetter.

Einreise in die USA

April 1st, 2009

Gestern bin ich in aller früh auf, hab mich in den Zug nach München gesetzt. Als wir in Deutschland waren, kamen auch schon zwei grüne Mandl auf mich zu und wollten meinen Pass sehen. Meine erste Polizeikotrolle (an dem Tag) – aber… eh alles in Ordnung :) . Beim Umsteigen am Hauptbahnhof München hatte ich nur 15 Minuten Zeit die S-Bahn zu finden, was sich grad halt noch ausgegangen is.

Am Flughafen in München waren fast keine Leute, ich dachte das liegt dran, dass Dienstag kein so starker Reisetag ist (in London wurde ich aber eines besseren belehrt). Als ich am Flughafen München bei meinem Gate angekommen bin, hab ich mit Erschrecken folgendes erblicken müssen:

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Ich hoffte nur, dass im Flugzeug die Treiber fürs Fahrwerk und die Turbinen schon installiert sind ;) .

Dann gings weiter nach Heathrow, hier ein Bild vom Flug über London:

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In Heathrow war dann die Hölle los. Es gab ca. 20 Security Gates und bei allen standen zig Leute an. Es war heiß und stickig, aber nach ca. einer dreiviertel Stunde war ich dann auch durch. Dann gings auch schon bald weiter nach Philadelphia. Dieser Flieger war auch bumvoll, ich hatte Gottseidank einen Sitzplatz am Gang, denn die 8 Stunden eingezwängt beim Fenster hätt ich ned überlebnt. Ich saß neben einem ca. 50 jähringen Amerikaner der gerade nach einem 5 jährigen Aufenthalt in England wieder in die USA auswanderte. Er hat sich gleich mal einige Biere reinghaut und mir dann einige nützliche (Ausflugs-)Tips für New Jersey gegeben.

In Philly angekommen, hat mich dann auch schon Vaillant abgeholt. Er ist Fanzose und auch Intern bei Siemens. Er hat mir auf der Heinfahrt viele nützliche Dinge erzählt. Einen Abstecher zu Wendy’s haben wir auch gemacht (yummie :) ). Er hat mich dann ins Hotel gebracht, von dem ich sehr positiv überascht war.

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Heute hab ich mich mal schön ausgeschlafen und mir mein Auto organisiert. Es ist ein KIA Spectra.

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Ist zwar kein Hummer, aber fährt sich ganz gut und ist neuwertig. Automatik Getriebe ist am Anfang etwas gewöhungsbedürftig aber dann recht gemütlich.

Heute abend treff ich mich mit ein paar Leuten im Kino und morgen werd ich mal ein bisschen die Stadt Princeton erforschen :) .